Das Spiel

 

Wir schreiben das Ende des 13. Jahrhunderts, als die Händle Niccolo und Matteo Polo zu Ihrer zweiten Reise gen Osten aufbrechen. Mit dabei ist der junge Marco, Sohn von Niccolo Polo.
Diese Reise geschieht im Auftrag des großen Herrschers Kubilaihan, der mehr über das Christentum erfahren will. Die drei Polos reisen kreuz und quer, über Land, zur See, durch
Wüsten und Gebirge, auf Kamelen und sogar Elefanten. Kurz, sie erfahren die aufregendsten Routen ihrer Zeit. Fast 25 Jahre ist Marco Polo unterwegs, bevor er Venedig wiedersieht. Seine wundersamen Berichte sollten zu den bekanntesten Abenteuern der Weltgeschichte werden.

In Marco Polo verkörpern die Spieler einen von vielen Charakteren, die mit und um Marco Polo gewirkt haben. Dabei starten sie in Venedig und planen während des Spiels die eigenen Routen. Hier ist es entscheidend richtig abzuwägen, welcher Weg den meisten Erfolg verspricht… Direkt nach Peking? Oder doch lieber den teuren Seeweg über Sumatra einschlagen?
Neben diesen -in jedem Spiel neuen- strategischen Entscheidungen, stellt sich aber auch ständig die Frage, welche Aufträge gut sind und wo einem die Mitspieler in die Quere kommen.

Ob als Mönch Wilhelm von Rubruk, als Händler von Tabriz oder gar als Kubilai Khan selbst,
welchen Charakter spielst du diesmal?

Quelle: (Hans im Glück: Marco Polo)

 

Auf den Spuren von Marco Polo ist mit Sicherheit das Strategiespiel das bei uns im Verein in den letzten Jahren am häufigsten gespielt wurde und bei fast allen Vereinsmitgliedern ein Lieblingsspiel – wenn nicht sogar DAS Lieblingsspiel ist.

Ein wichtiger Grund dafür sind die für ein Strategiespiel einfachen Regeln und das stimmige Thema – es macht einfach Spass sich zu überlegen „Reise ich jetzt oder handle ich doch lieber“ und „Wie nutze ich die Eigenschaft meines Charakters am Besten“?

Ein weiterer Grund dafür ist die enorm hohe Wiederspielbarkeit. Zum einen spielen sich die Charaktere sehr unterschiedlich und zum anderen sind je nach Spielaufbau unterschiedliche Strategien besser oder schlechter.

Auch nach 50 oder mehr Marco Polo-Spielen sind wir uns vor dem Spiel oft nicht sicher was die beste Strategie ist und werden zu Spielende häufig überrascht – und genau deswegen kommt es immer noch oft und gerne auf den Tisch.